Archive | September, 2010

Wissen ihr, wo die Daten schlafen?

Wohin geht das Licht, wenn man abends die Lampen ausknippst?

Diesen Witz finden nur ganz wenige meiner Freunde lustig. Es sind die jenigen, die sich über Physik gedanken machen und die in der Schule Mathematik als Lieblingsfach hatten. Und vor allem diejenigen, die bei der Frage überlegen, ob sie zur Lösung das Phänomen “Licht” als Energiewelle oder als Teilchen betrachten sollen. Nerds eben. Technik-Freaks.

Das Licht geht nachts in die Küche. Wer’s nicht glaubt, kann ja mal im Kühlschrank nachschauen!

Schön, dass wir das geklärt haben. Aber wo gehen Ihre Daten hin, wenn Sie Ihren PC ausknipsen? Wissen Sie, wo Ihre Daten “schlafen”? Was passiert, wenn der PC kaputt geht? Was passiert, wenn es im Serverraum brennt? Oder, wenn man nicht gleich vom schlimmsten ausgeht: Wenn es notwendig wäre, könntet Ihr auf die Datentabellen Eures Reservierungsprogrammes direkt zugreifen?

Ich kann es, und ich finde es klasse. Und genau aus diesem Grund stehe ich dem Ansatz von “Software as a Service” (oder kurz – SaaS) nicht sehr wohlgesonnen gegenüber.

Meine Daten gehören mir! Und ich habe das Recht daran herumzubasteln!

Und das geht eben nur schlecht, wenn meine Daten mitsamt der zugehörigen Software in irgendeinem Rechenzentrum liegen – worauf ich nur durch die gestylte Oberfläche des Webbrowsers Zugriff habe.

Aber nutze ich diese Freiheit wirklich? Ich könnte zwar bei meinem Wechsel der Hotelsoftware von Fidelio auf HS/3 die Reservierungsdaten aus den dBase-Dateien herausholen und in die Firebird-SQL-Datenbank hineinschieben. Obwohl selbst der HS/3-Verkäufer behauptet es geht nicht. Aber werde ich es tun? Nein. Die Buchungen, die bereits in Fidelio schlummern werden ausgedruckt werden, und dann von Hand in HS/3 eingegeben. Denn ich will nicht die Datenbank durcheinanderbringen, und noch wichtiger: Ich brauche realistische Schulungsdaten für mich und meine Mitarbeiter. Wenn wir nächste Woche einige 100 Reservierungen von Hand übertragen haben, werden wir die neue Software schon ganz ordentlich bedienen können.

Also nochmal: Was ist dieses SaaS und welchen Nutzen habe ich davon?

Software as a Service bedeutet, dass die Software nicht auf dem Firmeneigenen PC läuft. Auch nicht auf dem Firmenserver im Internet. Die Software läuft auf den Rechnern eines Dienstleisters. Ich brauche mich nicht um Installation, Wartung oder Backups kümmern – das macht der Anbieter. (Korrektur: Wichtige Daten haben immer ein Backup – also muss ich mich auch bei SaaS darum kümmern!)

Viele haben bereits Erfahrungen mit SaaS, ohne es zu wissen: Der Mail-Account bei Web.de oder Google ist ein Mailprogramm als SaaS. Flickr & Youtube sind SaaS für Bild- und Videoverwaltung. Der gesamte Google-Werkzeugkasten ist SaaS – vom Kalender bis hin zum Officepaket. Dropbox und Evernote dienen als Datenspeicher im Netz.

Und jedem dieser Anbieter traue ich eigentlich mehr Professionalität im Umgang mit meinen Daten zu, als dass ich es in meinem eigenen Haus gewärleisten könnte. Und trotzdem bin ich noch nicht so weit, dass ich meine Reservierungsdaten “auswärts schlafen lassen” möchte. Andere Daten lagere ich ganz selbstverständlich im Internet – über verschiedene Dienstleister verteilt.

Auf jeden Fall ausprobieren: Reservierungsprogramm als Web-Anwendung

Und eben weil es für viele Hoteliers eben nicht wichtig ist, wo Ihre Daten schlafen – eben weil Reservierungsdaten auf professionell verwalteten Servern deutlich besser liegen als in einem kleinen Hotel – eben weil wir uns im Alltag um Gästen und nicht um Server kümmern wollen: Genau deshalb ist die Möglichkeit ein Reservierungssystem als Web-Anwendung zu nutzen für viele kleine Hotel sehr interessant. Und deshhalb werden wir uns auch hier auf Zimmerbuch.de in den nächsten Artikeln damit beschäftigen.

Castlecamp Session So-1a – Online-PR / Krisen-PR

Session von Martin Schobart (tourimusdesign.com)  und Günther Exel www.j.mp/krisennewsroom

  • RSS verliert, Social nimmt zu
  • Auch in der Pressearbeit: Links setzen -> Journalisten recherchieren die Pressemitteilungen nach
  • Suchmaschinen sind wichtige Verteiler in der PR
  • SEO nicht wg. Traffic, sondern um Inhalte zu transportieren!
  • Blogger/Twitterer in den PR-Verteiler Aufnehmen
  • Scribd.com, Issue.com !
  • Presseaussendungen mit Videos
  • Communities, Wikis, Bewertungsportale, etc…
  • XING -> Journalisten -> 48000 -> 48% Nutzen aktiv -> 1 Gruppe Reisejournalisten
  • Social Media Newsroom
  • Wikivoyage, Wikitravel!

Krisen PR

  • Realtime bringt Informationsvorsprung
  • Aber: Wem ist zu trauen?
  • “Twitter ist nicht Krisentauglich” -> API-Linits, Fail-Whale, etc.
  • @GAP89: “Darksite ist wichtig -> Nicht in der Krise die Heile-Welt-Webpage weiterlaufen lassen!”
  • Nicht Technik sondern Kompetenz ist entscheidend

Castlecamp Session 6a – Streetviewtorte Oberstaufen

Session von Benjamin Buhl

  • Aufgrifen von aktuellen Mainstream-Themen
  • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
  • gezielte Ansprachen von Multiplikatoren (auf Beziehungsebene!) – Wer nutzt welche Quellen?)
  • Charm, Provokation, Witz & aktueller Bezug
  • 2,0 Ansatz auf die klassischen Medin übertragen
  • Strategie & Integration in die Gesamtkommunikation

Prozessdnken, nicht Projektdenken!

Was passiert wenn…

Bobachten, Lernen, dann erst mitreden!

Castlcamp Session 5b – Revenue Management

  • Session von Roland Oth
  • Get,
  • Keep
    Bildergallery (@almstudio: SEO-technisch ist eigene besser als Flickr-Integration),
  • Do
    Von jeder Seite: Einstieg zur Buchbarkeit

Wichtig:

  • Google-Ranking
  • Dynamisches Pricing (->WIE???)
    Peak Demand, Stimmulation der Vorsaison
  • Die Kunst, Geschäft abzulehnen, wenn ich später bessere Umsätze erzielen kann
  • Niedrige Auslastung -> Produkt verkaufen
    Höhe Auslastung -> Verfügbarkeit verkaufen
  • Auslastungsvorschau aus den historischen Daten
  • Vorsaison: Pakages, Minimum Übernachtungen billiger
  • Bei hoher Auslastung: Upselling

Nesting: Nicht in EZ/DZ denken, jedes DZ ist auch ein EZ

Castlecamp Session 3b: Ich brauch Fans…

Session von Michal Vesely und JörgLiemandt

  • Marke ist ein Versprechen
  • “Reisinger’s” – Wien, 1. Bezirk
  • “Der Zweck eines Unternehmens ist, den Kunden in eine bessere Situation zu versetzen, als die, in der sie ohne das Unternehmen wären”
  • Wir müssen nicht in jedem Channel dabei sein, nur weil es den Channel gibt! daily-digital-dose.com
  • cafe-reisinger.at/rezepte cafe-reisinger.at/404
  • man geht Mittagssn, weil man bewusst eine Pause machen will
  • 60% der Österreicher gehen 1x im Monat abends essen
  • wenn ich weiss, mit wem ich reden will, kann ich auch entscheiden, wie ich das machen kann
  • (Dank an Achim Murer von Almstudio führs mitschreiben währen meiner Abwesenheit)
  • Tweets & Foursquare-Checkin könneen Bewertungen sein -> sind Bwertungen
  • Gegen Widget-Overload: Widgets automatisch auswechseln
  • Tweets als JPEG einbinden
  • SocialMedia musst Du selbst machen! (zumindst selbst lernen wollen)  (Kleine Wirte) -> Chefsache

Castlecamp Session 2a- Maps

Session von Helge Fahrnberger

Beispiele:

  • MapTheQ.com
  • Austria.info
  • Bärnkopf, Austria bei Maps suchen -> Gästehaus Grudl -> Google Local optimiert!
  • “Kartenstratgie!”
  • Wheelmap.org -> POI-eitieren licht gemacht
  • Maptoolkit.com
  • Sentres -> Detailrichste Karte Südtirols sentres.production.zweitagsapps.com
  • trekking.suedtirol.info
  • Gästebedürfniss: Freie Routenplanung bei WanderungenWichtig
  • Ad-hoc Routing nicht nur nach Strecke, Fahrdauer und Stauwahrscheinlichkeit, sondern auch nach “Schönheit”, “Landschaft” und “Terraingefährlichkeit”
  • tripline.net
  • Usecase -> welche Funktionen braucht der Nutzdeer -> Füht dazu, dass man Funktionen weglässt.
  • londontown.com/hotelmapbeta -> Live-Preisanzeige

Castlecamp Session 1a: Mobile – The Next Big Thing?

Deis ist eine Live-Mitschift, die in den nächsten Tagn übrarbeitet werden wird. Oder auch nicht ;) Session von Olav Nitz (Österreich Werbung, Die Slides für seine Präsentation sind bei Slideshare zu finden)

Update: Da kam einiges durcheinander und die Mitschriften der Sessions 1a & 2a waren verschwunden. Hier sind sie wieder.

  • Mobile Apps sind im “Peak of Inflated Expectations”
  • Location Aware Apps sind am Beginn des “Plateau of Productivity”
  • ca. 2013 wird das Intrnet mehr Mobil genutzt als am Stationären PC
  • Games, Entertainment, nochwas: Nutzung über 20000, Reise auf platz 4 mit 9000 (Welche Einheit?)
  • 3 Typen von Apps: Native, Web, Hybrid
  • @stwaidele: “Wenn die Webdesignr ordenlich für Mobile arbeiten würden bräuchten wir keine Apps”
  • @uwefrers: “Keine technische Frage, sondern Umsatzfrage”
  • @helge.at: “Free Content wird auch bei Apps inziehen”
  • ….

Phasen der Reise

  • Inspiration, Lonely Planet, Trips by Tips, Marco Polo, Facebook, Photopedia (Flickr-Fotos von Weltkulturerbe), Youtube,
  • Information,
  • Planung, HRS, TripsByTips, TripAdvisor, Hanover, etc.
  • Anreise, Lufthansa, Bahn, TomTom, Jetstar (iPads als inflight entertainmnt) etc.
  • Vor Ort (entspr. auch danach wg. mobile) Europcar, Soundwalk NYC, iAlps, iSki, iConcierge (App statt HotelTV), Qype, Foursquare, Wikitude, Museeum of London, Twitter, Facebook, etc